Die Baum-Allianz Augsburg e.V. ist gemäß § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG) in Bayern eine anerkannte Umweltvereinigung. info@baumallianz-augsburg.de

Zwei-Meter-Stängel statt stattlicher Bäume


Quelle: Augsburger Allgemeine, Leserbrief, 23.3.2022

Zum Artikel „Innenstadt: Stadt will Hunderte Bäume pflanzen“ vom 18. März:

Ehemalige Ladehöfe am Augsburger Hauptbahnhof. Bildquelle: Wolfgang Hauk

Als aufmerksamem Bürger fällt einem über die Jahre immer mehr die „Entbaumung“ der Stadt auf. Sukzessive werden stattliche Bäume „aus Versehen“ unwiederbringbar beschädigt oder bei Neugestaltung durch erbärmliche Zwei-Meter-Stängel mit winziger Laubkrone ersetzt. Beispiel: Vor Jahren war der ganze Bahnhofsvorplatz von einem Halbrund großer Bäume beschattet – die letzten davon stehen noch. Bei der Neugestaltung der ehemaligen Ladehöfe nebenan kann sich bereits jede/r die aktuelle klima-ignorante Neugestaltung ansehen. Die traurigen Bäumchen sind schon so eng einbetoniert, damit sie ja nie größer werden dürfen. Dort wurde erst letztes Jahr ein neuer sommerlicher Hotspot fürs Stadtklima geschaffen. Wolfgang Hauk, Augsburg

Neue Bäume am Augsburger Eiskanal stoßen bei Naturschützern auf Kritik


Quelle: Augsburger Allgemeine, Eva Maria Knab, 21.3.2022

Nach Fällungen am Augsburger Eiskanal pflanzten Kinder und Jugendliche am Montag neue Bäume. Die Aktion sorgt aber auch für Kritik – unter anderem von der Baumallianz.

Mit 100 neuen Bäumen an der Augsburger Kanustrecke will die Stadt nach umfangreichen Fällungen in den vergangenen Wochen ein Zeichen setzen. Am Montag halfen Kinder und Jugendliche mit, rund um den Olympiapark am Eiskanal eine neue Generation von Wildapfelbäumen zu pflanzen, und zwar pünktlich zum Tag des Waldes am 21. März. Die Aktion sorgt bei Bürgern aber nicht nur für Freude, sondern auch für Irritationen. Anwohner hatten zuvor wegen eines großen Kahlschlags im Umfeld des Eiskanals Alarm geschlagen und den Verlust von Grün beklagt. Auch bei der Augsburger Baumallianz übt man Kritik. Weiterlesen in der Augsburger Allgemeine (PLUS +, kostenpflichtig).

„Ein großes Stück zerstörtes Naturschutzgebiet“


Leserzuschrift zu Stefan Krogs Meldung Baumallianz kritisiert Kahlschlag vom 12.03.22

Sehr geehrte Damen und Herren,

laut Auskunft eines bei den Abholzarbeiten beteiligten Waldarbeiters war der Auftraggeber das Sport- und Bäderamt. Bemerkenswert ist dabei, dass weder das Forstamt (dessen Leiter begeisterter Kanute ist) noch die Untere Naturschutzbehörde die Zerstörung eines ausgewiesenen Naturschutzgebietes mit schützenswerten Tierarten unterbindet. Ebenfalls bemerkenswert ist abermals, dass sich der Bund Naturschutz abermals einer Stellungnahme entzieht.

Am Schlimmsten ist jedoch, dass die Stadt Augsburg mit den Entholzungsmaßnahmen ein Stück lebenswertes Augsburg für ein Randsportarten-Event geopfert hat, das außerhalb der Kanu- und Kajakwelt eher wenig Beachtung findet. Die Kanu-WM kommt und geht. Was jedoch vorerst bleibt, ist ein großes Stück zerstörtes Naturschutzgebiet, das von vielen Bürgerinnen und Bürgern als Naherholungsgebiet geschätzt wurde. Alexander Schmidt, Augsburg

Baum-Allianz zweifelt an Rechtmäßigkeit der Baumfällungen am Neubach


Quelle: DAZ, 13.3.2022

Droht dem Augsburger Umweltreferenten Reiner Erben weiteres Ungemach wegen illegaler Baumfällungen?

Kritisch bewertet die Baum-Allianz das Ausmaß des Kahlschlags am Neubach, der sich vom Hochablass-Wasserwerkes bis zur Mündung in den Hauptstadtbach erstreckt. Weiterlesen in der DAZ.

Hier finden Sie unsere dazugehörige Pressemitteilung

Baumallianz kritisiert den Kahlschlag am Augsburger Eiskanal


Quelle: Augsburger Allgemeine, 13.3.2022

Entlang einer Kanu-Nebenstrecke wurden zuletzt etliche Bäume aus Sicherheitsgründen gefällt. Die Baumallianz fragt, ob die rechtlichen Grundlagen dafür stimmen.

Der Verein „Baumallianz“ kritisiert die zuletzt stattgefundenen Baumfällungen entlang der Spickelstraße am Neubach. Das Gewässer zwischen dem Hochablass-Wasserwerk und der Mündung in den Hauptstadtbach dient den Augsburger Kanuten als Übungsstrecke neben der eigentlichen Olympiastrecke. Weiterlesen in der Augsburger Allgemeine

Hier finden Sie unsere dazugehörige Pressemitteilung