Soll die Stadt Bäume auf Privatgrund pflanzen?


Quelle: Augsburger Allgemeine, Stefan Krog, 13.10.2021

Nach der Fällung am Herrenbach vor drei Jahren läuft noch immer die Suche nach Ersatzstandorten. Eine gute Nachricht gibt es unterdessen vom Kaufbach, wo auch gefällt werden sollte

Auf dem Israelitischen Friedhof an der Hooverstraße (Kriegshaber) sowie am Oblatterwall an der Kahnfahrt stehen in absehbarer Zeit Baumfällungen an. Auf dem Friedhof will die Kultusgemeinde 15 Eschen beseitigen, die vom Eschentriebsterben befallen sind. In den Kronen sei schon viel Totholz zu erkennen, so Grünamtsleiterin Anette Vedder. Ein Baum sei durch einen Sommersturm schon in Schräglage geraten. Im Hinblick auf den Schutz von Friedhofsbesuchern und auch von Gräbern seien die Fällungen wohl nicht abwendbar, so Vedder im Umweltausschuss des Stadtrats. Weiterlesen in der Augsburger Allgemeinen (PLUS +, kostenpflichtig)

Am Eiskanal werden mehrere Bäume gefällt


Quelle: Stadtzeitung, 8.10.2021

Im Park am Augsburger Eiskanal müssen laut der Stadt Augsburg mehrere kranke Bäume gefällt werden. Das hat ab Montag, 11. Oktober, auch Sperrungen für Fußgänger zur Folge. Die Arbeiten sollen voraussichtlich am 22. Oktober abgeschlossen sein.

Im Vorfeld an die Kanuslalom-WM 2022 hatte die Stadt auf dem Gelände eine Baumkontrolle durchgeführt und dabei mehrere erkrankte Bäume festgestellt. Bei einigen Bäumen muss nun Totholz entfernt werden, einige Bäume müssten aber auch ganz gefällt werden, weil sonst Gefahr durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste drohe, so das Sport- und Bäderamt Augsburg. Weiterlesen auf staz.de

Klima-Demo

Die Baum-Allianz auf der gestrigen Klima-Demo von „Fridays for Future“

Baurecht schlägt Baumschutz


Quelle: BR24, 22.9.2021

Bäume müssen in Städten und Gemeinden häufig für Bauvorhaben weichen. Rund 2.000 wurden jüngst allein in München jährlich gefällt, kritisiert der Bund Naturschutz. Der vorgeschriebene Ausgleich durch Ersatzpflanzungen funktioniere nicht ausreichend.

Als Birgit Baumeister an einem Morgen im Frühsommer durch ihr Wohnviertel radelt, kann sie es nicht fassen: Dort wo bislang noch eine Rotbuche stand, findet sie nur noch einen Baumstumpf vor. 150 Jahre lang wuchs der Baum hier, wurde 14 Meter hoch und dann musste er weg. Es wird gebaut. Der Baum sei „würdelos“ gefällt worden, sagt Birgit Baumeister und betrauert wie viele andere Anwohner den Verlust der alten Buche mit einem Stammumfang von rund 2,30 Metern. Weiterlesen auf BR24. Hörenswert hierzu auch der Podcast auf der selben Seite.

Monumentale Eichen in Deutschland


Quelle: Rainer Lippert, monumentale-eichen.de

Diese Internetseite hat das Ziel, möglichst alle Monumentalen Eichen (Quercus spec.) in Deutschland zu dokumentieren. Als Monumental bezeichne ich alle Eichen, die über 7 m Umfang in Brusthöhe (1,3 m) aufweisen. 323 Exemplare mit mehr als 7 m Stammumfang führe ich aktuell hier auf. Ergänzt wird das ganze mit über 600 Eichen, die einen Stammumfang von 6 bis 7 m haben. Insgesamt werden so über 900 Eichen dokumentiert. Alle aufgeführten Eichen habe ich in den letzten Jahren besucht. Viele dieser tollen Baumgestalten findet man bereits in der Literatur, für andere war teilweise intensive Recherche notwendig.

Womöglich können Sie mir helfen diesem Ziel näher zu kommen, indem Sie mir Hinweise zu weiteren Monumentalen Eichen geben. Es würde mich freuen, wenn ich noch weitere Ihnen bekannte Monumentale Eichen aufnehmen dürfte, denn so mancher Baum lässt sich nicht recherchieren. Ich führe Stiel- (Quercus robur) und Traubeneichen (Quercus petraea) gemeinsam auf. Hier geht es zur Website monumentale-eichende von Rainer Lippert.