Abriss der Reese-Kaserne

Quelle: Stadtzeitung, 11.2.2020

Abriss der Reese-Kaserne: Initiative kämpft um letzte Zeugnisse des amerikanischen Militärs in Augsburg

Auf dem historischen Reese-Kasernengelände entsteht ein neues Wohngebiet samt Grünflächen – Eine Initiative will die Arbeiten vorerst stoppen

Bald ist es endgültig vorbei mit Augsburgs Kulturviertel auf dem Areal der ehemaligen Reese-Kaserne. Einige der letzten Gebäude, die US-amerikanische Soldaten rund 50 Jahre nach der Befreiung nutzten, sollen noch im Februar abgerissen werden. Dagegen wehrt sich allerdings auch noch „in allerletzter Sekunde“, wie es Alex Blümel von der Initiative „Augsburgs Erbe bewahren“ ausdrückt, Wiederstand.

Bereits seit Monaten versuche die Initiative im Stadtrat „Verständnis zu wecken“ für eine Neuplanung des letzten Teilareals der Reese-Kaserne, die die historischen Gebäude als Erinnerung an einen Teil der Augsburger Stadtgeschichte bewahrt. Die Initiative schickte nun erneut einen Brandbrief an Oberbürgermeister Kurt Gribl. Weiterlesen in der Stadtzeitung

Baumfällung: Arroganz im Umweltreferat

Quelle: Augsburger Allgemeine, Leserbriefe

Zum Bericht: „Grüne wollen Innenstadt neu denken“ vom 3. Februar:

„Es braucht mehr grüne Kompetenz, mehr grünes Know-how, um gutes Leben in unserer Stadt für alle Menschen zu ermöglichen.“ Und weiter: „Damit unsere Stadt nicht vor Hitze eingeht, gestalten wir kühle Meilen – das bringt frische Luft und Abkühlung“, erklärt Martina Wild auf dem Neujahrsempfang der Grünen. Eine Woche zuvor wird mit Zustimmung der dem Umweltreferat unterstellten Behörden in der Stadtjägerstraße ein alter Grünbestand mit Bäumen, die zum Teil 20 Meter hoch waren, in einer Blitzaktion dem Erdboden gleichgemacht.

Der zu einem Treffen der Anwohner eingeladene Umweltreferent Herr Erben war verhindert und sein Stellvertreter schickte lediglich einen Brief mit Allgemeinplätzen. Dies kann man schon als Arroganz bezeichnen. Das Umweltreferat wird von den Grünen geleitet. Von dieser Partei hängt kein einziges Wahlplakat von Frau Wild in der Stadtjägerstraße. Michael Hoy, Augsburg

Die Augsburger sorgen sich um ihre Bäume

Quelle: Augsburger Allgemeine, Ina Marks, 6.2.2020

Wenn Bäume im Stadtgebiet gefällt werden, sind oft Anwohner alarmiert. Das merken auch das Umweltreferat und die Forstverwaltung: Die Anfragen dort nehmen zu. Warum derzeit im Stadtwald abgeholzt wird

Dass das Fällen von Bäumen eine höchst emotionale Angelegenheit sein kann, wusste im Jahr 1968 schon Schlagersängerin Alexandra. Der Text ihres Songs „Mein Freund der Baum ist tot“ liest sich in Auszügen so: „Er fiel im frühen Morgenrot. Bald wächst ein Haus aus Glas und Steinen, dort wo man ihn hat abgeschlagen, bald werden graue Mauern ragen, dort wo er liegt im Sonnenschein …“ Über 30 Jahre später bewegt es die Menschen nach wie vor, wenn Bäume abgeholzt werden. Bei Umweltreferat und städtischer Forstverwaltung häufen sich derzeit wieder Anfragen besorgter Bürger. Das führt sogar dazu, dass neue Stellen geschaffen werden. Weiterlesen in der Augsburger Allgemeine

F4F-Klimastreik am 14.2.

Klimastreik am Freitag, 14. Februar 2020, 14:00 Uhr, Rathausplatz, Augsburg

Auch wir von der Baum-Allianz laden alle unsere Mitglieder und Unterstützer zur kommenden Klima-Demo am Freitag ein.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von F4F

Baustelle am Hanreiweg/Martinipark

Auf unsere Beschwerde (siehe hierzu unseren Beitrag vom 30. Januar 2020), die Baustelle am Hanreiweg/Martinipark betreffend, erhielten wir vom Amt für Grünordnung am 4. Februar 2020 nachfolgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Ohlenroth,

nach Aufforderung durch die Untere Naturschutzbehörde an die Bauherrschaft wurden die Gitterboxen von der Baufirma aus dem Wurzelbereich der Gehölze entfernt; sie hierzu aktuelle Fotos der Martini GmbH Co. KG.

Freundliche Grüße

Andrea Wörle
Geschäftszimmer

Stadt Augsburg
Amt für Grünordnung, Naturschutz
und Friedhofswesen
Dr.-Ziegenspeck-Weg 10
86161 Augsburg