Herrenbach: Aus Fehlern lernen


Quelle: Augsburger Allgemeine, Leserbriefe, 13.6.2018

Herrenbach: Aus Fehlern lernen

Kein Anwohner des Herrenbachs zweifelt an der Notwendigkeit eines wirksamen Hochwasserschutzes. Vielmehr war es die Art und Weise, wie die Stadtverwaltung kommuniziert bzw. nicht kommuniziert hat. Des Weiteren war es die Kurzfristigkeit, mit der die Abholzaktion angeordnet wurde – und dies mit einer Begründung, die für einen Großteil der Bevölkerung unzureichend und unverständlich war. Hätte die Stadtverwaltung ein ausgearbeitetes Konzept vorgelegt, bei dem z. B. über einen Fünfjahreszeitraum schrittweise die Risikobäume identifiziert und entfernt werden, der Aufschrei wäre deutlich geringer ausgefallen. Gleichzeitig hätte man konkrete Ersatzpflanzungen am Herrenbach im Vorfeld planen und mit Schaubildern veröffentlichen können.

Stattdessen wird behauptet, dass es vor Ort nur begrenzt Platz für Ersatzbäume gibt. Können nicht auch Hecken und Sträucher, die keine Gefahr für den Hochwasserschutz darstellen, als Ersatzpflanzung berücksichtigt werden und dem Herrenbach wieder ein natürliches Aussehen verleihen? Solch ein Konzept, rechtzeitig geplant, sauber ausgearbeitet und visualisiert, hätte sicherlich bei der Bevölkerung deutlich mehr Akzeptanz gefunden. Der erste Teil der absurden Fällungsaktion ist geschehen und nicht mehr umkehrbar. Trotzdem hat die Stadtverwaltung die Möglichkeit, aus ihren Fehlern zu lernen und weiteren Schaden zu begrenzen. Sie sollte es tun! Daniela und Robert Puk, Augsburg

Umweltvernichtungsstadt


Quelle: Augsburger Allgemeine, Leserbriefe, 11.6.2018

Umweltvernichtungsstadt

Die Umweltstadt Augsburg mutiert zur Umweltvernichtungsstadt. Keine Achtung vor der Natur. Kein Respekt vor der Schöpfung. Kein Empfinden für Ästhetik. Kein ordentlicher Umgang mit den Bürgern. Ältere Bäume, das sind Einzelschöpfungen der Natur, Naturdenkmale, die wegen ihrer Eigenart und Schönheit erhaltenswert sind und dem Naturschutz unterstehen. Mögen sich die Unsensiblen der Stadt für ihr Verhalten schämen, denn sie begreifen nicht: Wir Menschen brauchen die Natur – die Natur braucht uns nicht! Helmut Hien, Augsburg

Danke für den Einsatz

Ich verfolge von Anfang an die Berichte über die Baumfällungen am Herrenbach. Super, dass sich hier wieder Herr Schafitel eingebracht hat und sich viele, viele Gegner mit Herzblut gewehrt haben. Es gibt immer Lösungsvorschläge, man muss nur wollen, um solche künftigen Baumfällungen zu vermeiden! Die Natur dankt es uns! Ingrid Stettnisch, Königsbrunn

Kein Badeverbot mehr am Herrenbach


Quelle: Augsburger Allgemeine, Eva Maria Knab, 9.6.2018

Stadt hebt die Sperrzone am Eiskanal auf. Pressesprecher Richard Goerlich gibt FW-Stadtrat Volker Schafitel Kontra

Der erste Teil der umstrittenen Baumfällungen am Herrenbach ist abgeschlossen. Bislang wurden 27 Laubbäume am Kanal entfernt, 69 weitere zur Fällung vorgesehene Bäume stehen noch. Frühestens im Herbst geht es weiter. Weiterlesen in der Augsburger Allgemeine

Stadtrat will gegen Baumfällung klagen


Quelle: Augsburger Allgemeine, Eva Maria Knab, 8.6.2018

Volker Schafitel (Freie Wähler) hält die Aktion für rechtlich nicht haltbar. Er glaubt, dass hohe Kosten für die Kanalsanierung gespart werden sollen und kündigt eine Klage vor dem Verwaltungsgericht an

Volker Schafitel, Stadtrat der Freien Wähler, will wegen der umstrittenen Baumfällungen am Herrenbachkanal juristische Schritte einleiten. Am Donnerstag kündigte er eine Klage vor dem Verwaltungsgericht an. Weiterlesen in der Augsburger Allgemeine

Herrenbach-Kahlschlag: Schafitel will Stadt verklagen


Quelle: Die Augsburger Zeitung, Siegfried Zagler, 8.6.2018

Stadtrat Volker Schafitel lässt von der Münchner Kanzlei „Labbé und Partner“ prüfen, ob eine Klage wegen der Baumfällungen am Herrenbach möglich ist. Dies gab der Stadtrat der Freien Wähler am gestrigen Donnerstag bekannt.

Es gehe darum, in welcher Form und gegen wen juristische Schritte einzuleiten sind. „Wenn es möglich ist, werde ich auch Strafantrag stellen“, so Schafitel am Ende einer Pressekonferenz nach einem knapp 90- minütigen Vortrag. Weiterlesen in der DAZ