Die Baum-Allianz Augsburg e.V. ist gemäß § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG) in Bayern eine anerkannte Umweltvereinigung. info@baumallianz-augsburg.de

Schutz für historische Villen: Augsburger Stadtrat spricht sich für Erhaltungssatzung im Bismarckviertel aus


Quelle: Stadtzeitung, 19.3.2021

Einstimmig hat sich der Augsburger Stadtrat am Freitag für die Einführung einer Erhaltungssatzung für den Bereich der sogenannten „Gartenstadt“ im Bismarckviertel ausgesprochen. Bürgerinitiativen hatten eine solche in den vergangenen Wochen gefordert, nachdem bekannt wurde, dass ein Investor die historische „Diesel-Villa“ in der Hochfeldstraße abreißen wollte, um Platz für moderne Wohnbebauung zu schaffen. Weiterlesen in der Stadtzeitung

„Keine leeren Versprechungen“: Augsburg beteiligt sich an globalem Klimastreik


Quelle: Stadtzeitung, 19.3.2021

Zu weltweiten Streiks hat Fridays for Future am Freitag aufgerufen. Trotz Schnee und Kälte kamen auch in Augsburg zahlreiche Menschen zusammen. Aufgrund der steigenden Coronazahlen etwas außerhalb auf dem Plärrer-Gelände und unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Motto des bereits siebten globalen Streiks war „#NoMoreEmptyPromises“, also keine leeren Versprechen mehr durch die Politik. Die Demonstranten wollen sich dafür einsetzen, dass Politik und Wirtschaft konkrete Maßnahmen ergreifen, um die Klimaziele zu erreichen. Eine Bildergalerie vom heutigen Klimastreik finden Sie auf der der Stadtzeitung.

Ärger um zwei alte Villen

Ärger um zwei alte Villen: Augsburg diskutiert über künftigen Schutz des Bismarck- und Thelottviertels

Quelle: Stadtzeitung, Laura Türk, 17.3.2021

Zwei historische Villen in den Augsburger Stadtvierteln Bismarck- und Thelottviertel haben in der Stadt eine Diskussion um den Erhalt alter Gebäude ausgelöst. Denn Bürgerinitiativen aus den beiden Stadtteilen wehrten sich gegen den bevorstehenden beziehungsweise geplanten Abriss der beiden markanten Gebäude. Mehrere Stadtratsfraktionen, darunter auch die Stadtregierung, haben inzwischen Lösungen wie erweiterte Erhaltungssatzungen ins Spiel gebracht. Auch die Bürgerinitiative „Augsburgs Erbe bewahren“, die bereits erfolgslos gegen den Abriss mehrerer Gebäude auf dem Reese-Areal protestiert hatte, unterstützt die Forderungen nach einem Erhalt der beiden Häuser. Die Initiative betont allerdings auch, dass nicht nur in „privilegierten Vierteln“ wie dem Bismarck- und dem Thelottviertel, sondern auch in den weniger „bevorzugten Lagen“ der Stadt historische Bausubstanz erhalten werden müsse. Weiterlesen in der Stadtzeitung

200 Menschen protestieren an Diesel-Villa gegen Investoren


Quelle: Stadtzeitung, 15.3.2021

Rund 200 Menschen haben sich laut Angaben des Veranstalters am Samstag gegen 11 Uhr in der Neidhartstraße an der Diesel-Villa versammelten, um für „Baumschutz statt Profit“, so das Motto, zu protestieren. Die Baum-Allianz Augsburg und die Initiative Bismarckviertel hatten dazu aufgerufen, gegen die Zerstörung alten Baumbestands und stadtteilprägender Bausubstanz am Beispiel der Diesel-Villa zu protestieren.

Susanne Altmann, Vorsitzende der Baum-Allianz, forderte: „Augsburgs wertvolles Stadtgrün, das so wichtig für alle Menschen in der Stadt ist, darf nicht einfach zur Disposition gestellt werden, wenn Investoren bauen wollen.“ Bruno Marcon, Vorstandsmitglied der Baum-Allianz, und Stadtrat von „Augsburg in Bürgerhand“ erzählte aus dem Blickwinkel der über 100-jährigen Buche Fragmente aus der Geschichte des Stadtteils und der Diesel-Villa. Weiterlesen in der Stadtzeitung.

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung der Baum-Allianz Augsburg

Abriss gestoppt: Hat die Villa im Thelottviertel eine Zukunft?


Quelle: Augsburger Allgemeine, Stefan Krog, 15.3.2021

Der umstrittene Abriss des historischen Gebäudes in Augsburg sollte eigentlich am Montag beginnen. Jetzt hat sich das Landesamt für Denkmalpflege eingeschaltet.

Die Villa in der Perzheimstraße 36 wird nun wohl bis auf weiteres doch nicht abgerissen. Bei der Stadt ging zuletzt zwar eine entsprechende Abbruch-Ankündigung für das Gebäude im Thelottviertel ein, allerdings hat sich das Landesamt für Denkmalpflege wohl in letzter Minute noch in die Angelegenheit eingeschaltet. Ein entsprechender Schritt zeichnete sich bereits vergangene Woche ab. Wie die Behörde am Montag unserer Redaktion bestätigte, prüfe man das Gebäude, das bisher nicht als Einzeldenkmal eingestuft ist, vertiefend auf seine Denkmaleigenschaften. Ein Abbruch ohne eine denkmalrechtliche Genehmigung wäre damit aktuell nicht zulässig, denn auch Gebäude im Prüfverfahren genießen einen gewissen Schutzstatus. Weiterlesen in der Augsburger Allgemeine