Die Baum-Allianz Augsburg e.V. ist gemäß § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG) in Bayern eine anerkannte Umweltvereinigung. info@baumallianz-augsburg.de

Wiederherstellung der Parkanlage mit Nymphenbrunnen

Pressemitteilung: Wiederherstellung der Parkanlage mit Nymphenbrunnen in der Langenmantelstraße

Von den insgesamt über 100 Brunnen in unserer Stadt genießt nur ein Teil die entsprechende Aufmerksamkeit und Pflege, wie z.B. die prächtigen Monumentalbrunnen der Renaissance in Augsburgs Prachtstraße, der Maximilianstraße. Etliche andere bemerkenswerte Brunnen fristen dagegen ein Schattendasein, werden nicht (mehr) gepflegt, haben aufgehört zu plätschern, modern und rotten vor sich hin, wie z.B. der Nymphenbrunnen, 1928 durch Fritz Beck an der Südseite des Telegrafenamtes, Langenmantelstraße 1 errichtet.

  1. Es darf nicht sein, dass die Stadt Augsburg so lieblos mit diesem kleinen Juwel umgeht, zumal die Anlage unter Denkmalschutz steht.
  2. Nachdem Augsburg 2019 den Status eines Weltkulturerbes Wasser verliehen bekommen hat, steht es auch in der Pflicht nicht nur seine Prachtbrunnen zu erhalten und zu pflegen, sondern sich auch um die weniger renommierten Brunnen zu kümmern.
  3. Gerade in Zeiten des Klimawandels, in denen auch die Menschen Schutz vor Sonne und Trockenheit benötigen, ist es nicht nachvollziehbar, dass diese „Oase“ zunehmend verrottet und nicht für die Bürger gepflegt wird. Plätze wie diese, die einem kleinen Park ebenbürtig sind, sind zu erhalten und zu pflegen. Hier wirken städtebauliche Aspekte, Naturschutz, Baumschutz und Feuchtigkeit durch Wasser vorbildlich zusammen.

Hier können Sie die vollständige Pressemitteilung im PDF-Format lesen.

DIXI Klo wird an Baum gekettet

Ergänzend zu unseren bisherigen Posts zum Thema Baumfrevel auf Baustellen, deponiert wohl offensichtlich das Tiefbauamt seine Verkehrsschilder und sein Klo im Wurzelbereich hier an der Brücke in der Heinestrasse. Genau hier wo im Juni 2018 die ersten Proteste bezüglich der Herrenbach-Fällungen begannen.

Auch diesen Vorfall haben wir heute an das Amt für Grünordnung gemeldet. Wir haben allerdings wenig Hoffnung, dass das Amt hier tätig wird. Unser Verdacht, dass das Grünamt nur dann tätig wird, wenn es sich nicht um Baustellen der Stadtwerke oder wie in diesem Fall um das Tiefbauamt handelt, bestätigt sich also wahrscheinlich ein weiteres Mal.

Änderung der Baumschutzverordnung


Heute haben wir unsere Einwände gegen den Entwurf zur Änderung der Baumschutzverordnung an das zuständige Amt für Grünordnung nebst Verteiler geschickt. Siehe auch unseren Post vom 3. September 2019.

Sehr geehrte Damen und Herren,
fristgerecht teilen wir Ihnen unsere Bedenken zum Entwurf zur Änderung der Baumschutzverordnung mit der Bitte um Berücksichtigung mit. Folgenden Passagen erscheinen uns problematisch und bedürfen der Änderung:

§ 3 (5): Hier fehlt uns das Verbot einer weiteren Handlung im Sinne von Satz 1. Wir schlagen zusätzlich vor den Passus: „7. Austritt von Gas aus Versorgungsleitungen“ mit aufzunehmen. Begründung: Bodenluft ist wesentlicher Bestandteil für das Überleben aller Pflanzen. Wird diese Bodenluft im Porenraum durch ein anderes Gas verdrängt, stoppt das Gas sofort alle Bodenwurzelprozesse. Ohne diese Luft erstickt der Baum sofort. Sollte eine Gasleitung in der Nähe eines Baumes bersten, vergast diese den Bodenstandraum. Dabei kann z.B. eine ganze Allee „vergast werden“. Der Nachweis dazu ist einfach zu führen, weil beim Abschnitt eines grünen Zweiges sich ein schwarzer Ring am Kambium bildet.

… Hier können Sie unseren gesamten Brief als PDF-Dokument lesen.

Baustellen-Baumfrevel in der Frohsinnstrasse


Ergänzend zu unseren bisherigen Posts zum Thema Baumfrevel auf Baustellen, weist uns ein Bürger heute auf den Umgang mit Bäumen in der Frohsinnstrasse hin.

Auch diesen Vorfall haben wir heute an das Amt für Grünordnung gemeldet und hoffen sehr, dass das zuständige Amt schnell tätig wird, und die verantwortlichen Firmen zur Rechenschaft gezogen werden.

Baumschützerin von Gewalt-Vorwurf freigesprochen


Quelle: Augsburger Allgemeine, Jörg Heinzle, 24.9.2019

Der Protest gegen Baumfällungen am Herrenbach war emotional. Die Staatsanwaltschaft warf einer Frau vor, dabei einen Wachmann mit Pfefferspray verletzt zu haben. Der Vorwurf löste sich in Luft auf, eine Strafe gab es dennoch

Eine Baumschützerin als Gewalttäterin? Diesen Eindruck musste man mit Blick auf die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft bekommen. Eine 40-jährige Frau ist angeklagt worden, weil sie im vorigen Jahr bei Protesten gegen Baumfällungen am Augsburger Herrenbach einen Wachmann mit Pfefferspray attackiert und verletzt haben sollte. Doch dieser Vorwurf löste sich nun vor Gericht in Luft auf. Eine Gutachterin stellte fest, dass das von der Polizei sichergestellte Spray gar nie benutzt worden ist. Weiterlesen in der Augsburger Allgemeine