Wütend über die Baumfällungen beim FCA

Quelle: Augsburger Allgemeine, Leserbriefe, 11.1.2020

Zu den Baumfällungen auf dem Gelände des FC Augsburg in Oberhausen:

Die Fällungen machen mich fassungslos und wütend. Wieder wurde ein wertvolles Stück Natur brutal zerstört. Die Bäume und der Gehölzstreifen waren eine wichtige grüne Lunge an der emissionsreichen Donauwörther Straße. Sie spendeten Schatten, sorgten für Kühle, Schallschutz und Luftreinigung und waren ein Rückzugsort für viele Vögel, Kleintiere und Insekten. Gab es da nicht gerade in Bayern ein neues Artenschutzgesetz? Die Naturschutzbehörde, welche diesen Namen mal wieder nicht verdient hat, hat durchgewunken. Ich schlage ihr vor, sich in Durchwinkbehörde umzubenennen. Die sogenannten Ersatzpflanzungen ersetzen eben nicht das Zerstörte. Der mächtige FCA sollte sich seiner gesamtgesellschaftlichen Verantwortung bewusst werden und seinen Naturbestand nicht zerstören, sondern erhalten. Sportler brauchen auch Schatten und saubere Luft. Mit Bürgerbeteiligung wäre diese Katastrophe zu vermeiden und ein Kompromiss erarbeitbar gewesen. Lothar Windolf, Augsburg

Siehe hierzu den Artikel „Siedler beklagen Baumfällungen in Oberhausen“ der Augsburger Allgemeine vom 2.2.2020