Zuletzt aktualisiert: 3. August 2025 von baumallianz
Quelle: Augsburger Allgemeine, 4.12.2020
Am 7. Dezember beginnt die Sicherung von Wegen im Bereich der Fällarbeiten. Was Spaziergänger und Radler beachten müssen
Das Eschentriebsterben hat sich in den vergangenen Jahren rasant in Europa ausgebreitet. Es wird durch einen aus Ostasien eingeschleppten Pilz verursacht. Der Krankheit fallen auch immer mehr Eschen im Augsburger Stadtwald zum Opfer, die gefällt werden müssen. Jetzt steht wieder eine größere Fällaktion an. Das hat Folgen für Besucher im Naherholungsgebiet.
Wie die Stadt mitteilt, müssen in den nächsten Wochen entlang der Wege im Stadtwald Bäume gefällt werden, die nicht mehr standfest und damit nicht mehr verkehrssicher sind. Dies kann zu Behinderungen für Spaziergänger und Radfahrer führen. Die Verkehrssicherung beginnt am 7. Dezember und soll vor Weihnachten abgeschlossen sein. In diesem Zeitraum müssen nach Angaben der Stadt einzelne Wege im Wald für kurze Zeit gesperrt werden.
Die städtische Forstverwaltung versucht, zeitliche und örtliche Schwerpunkte zu bilden. Alle Besucher des Waldes werden aus Sicherheitsgründen gebeten, die Sperrungen der Wege genau zu beachten und sich von Maschinen, Arbeiten und Holzstößen fern zu halten, sowie die Anweisungen des städtischen Forstpersonals zu beachten.
Hier finden die Arbeiten statt: Im Siebentischwald werden verstärkt Fällungen entlang des Reitwegs im Bereich des Reitclubs Augsburg stattfinden, außerdem am Ufer des Stempflesees und entlang der Localbahn zwischen dem Lochbach-Wasserwerk und der Firma Premium Aerotec. Weitere Fällungen sollen im Wertachauwald in Göggingen entlang des Wasenmeisterwegs und der Wertach sowie am Luftbad laufen.
Wie viele Eschen in diesem Jahr abgeholzt werden müssen, wurde von der Stadt nicht mitgeteilt. Hintergrund der Maßnahmen sei das weitere Voranschreiten des Eschentriebsterbens. Die Infektion mit dem Pilz namens „Falsches Weißes Stengelbecherchen“ führe in Kombination mit weiteren Sekundärschädlingen wie Wurzelfäulen oder dem Eschenbastkäfer dazu, dass Bäume sterben. Da die Eschen unvermittelt umstürzen können, entferne die Forstverwaltung das Gefahrenpotenzial dort, wo es sein muss. Die Äste der geschädigten Eschen brechen leicht und könnten auch bei der Fällung stark splittern und in großem Radius Schaden anrichten. Darum nutzen die Forstwirte bei der gefährlichen Arbeit Maschinen zur Unterstützung.
Dort, wo die kranken Eschen nicht an Wegen stehen, dürfen sie im Stadtwald weiter stehen bleiben. Als Totholz dienen sie verschiedensten Tier- und Pflanzenarten als wertvoller Lebensraum.
Zuletzt aktualisiert: 3. August 2025 von baumallianz
Eschentriebsterben: Stadt fällt Bäume im Stadtwald
Quelle: Augsburger Allgemeine, 4.12.2020
Am 7. Dezember beginnt die Sicherung von Wegen im Bereich der Fällarbeiten. Was Spaziergänger und Radler beachten müssen
Das Eschentriebsterben hat sich in den vergangenen Jahren rasant in Europa ausgebreitet. Es wird durch einen aus Ostasien eingeschleppten Pilz verursacht. Der Krankheit fallen auch immer mehr Eschen im Augsburger Stadtwald zum Opfer, die gefällt werden müssen. Jetzt steht wieder eine größere Fällaktion an. Das hat Folgen für Besucher im Naherholungsgebiet.
Wie die Stadt mitteilt, müssen in den nächsten Wochen entlang der Wege im Stadtwald Bäume gefällt werden, die nicht mehr standfest und damit nicht mehr verkehrssicher sind. Dies kann zu Behinderungen für Spaziergänger und Radfahrer führen. Die Verkehrssicherung beginnt am 7. Dezember und soll vor Weihnachten abgeschlossen sein. In diesem Zeitraum müssen nach Angaben der Stadt einzelne Wege im Wald für kurze Zeit gesperrt werden.
Die städtische Forstverwaltung versucht, zeitliche und örtliche Schwerpunkte zu bilden. Alle Besucher des Waldes werden aus Sicherheitsgründen gebeten, die Sperrungen der Wege genau zu beachten und sich von Maschinen, Arbeiten und Holzstößen fern zu halten, sowie die Anweisungen des städtischen Forstpersonals zu beachten.
Hier finden die Arbeiten statt: Im Siebentischwald werden verstärkt Fällungen entlang des Reitwegs im Bereich des Reitclubs Augsburg stattfinden, außerdem am Ufer des Stempflesees und entlang der Localbahn zwischen dem Lochbach-Wasserwerk und der Firma Premium Aerotec. Weitere Fällungen sollen im Wertachauwald in Göggingen entlang des Wasenmeisterwegs und der Wertach sowie am Luftbad laufen.
Wie viele Eschen in diesem Jahr abgeholzt werden müssen, wurde von der Stadt nicht mitgeteilt. Hintergrund der Maßnahmen sei das weitere Voranschreiten des Eschentriebsterbens. Die Infektion mit dem Pilz namens „Falsches Weißes Stengelbecherchen“ führe in Kombination mit weiteren Sekundärschädlingen wie Wurzelfäulen oder dem Eschenbastkäfer dazu, dass Bäume sterben. Da die Eschen unvermittelt umstürzen können, entferne die Forstverwaltung das Gefahrenpotenzial dort, wo es sein muss. Die Äste der geschädigten Eschen brechen leicht und könnten auch bei der Fällung stark splittern und in großem Radius Schaden anrichten. Darum nutzen die Forstwirte bei der gefährlichen Arbeit Maschinen zur Unterstützung.
Dort, wo die kranken Eschen nicht an Wegen stehen, dürfen sie im Stadtwald weiter stehen bleiben. Als Totholz dienen sie verschiedensten Tier- und Pflanzenarten als wertvoller Lebensraum.
Erstellt am 9. November 2020 von baumallianz
Foto-Wettbewerb GRÜN KAPUTT geht weiter!
Quelle: Baum-Allianz Augsburg e.V., Pressemitteilung vom 09.11.2020
Bereits Anfang 2020 hatte die Baum-Allianz Augsburg zum Fotowettbewerb GRÜN KAPUTT eingeladen – im Rahmen der gleichnamigen, für den März geplanten Ausstellung. Da diese aus bekannten Gründen nicht stattfinden konnte, wendet sich die Baum-Allianz Augsburg nun erneut an alle Fotograf*innen, Fotokünstler*innen und Foto-Enthusiast*innen ab 18 Jahren in und 50 km um Augsburg.
Die Wanderausstellung GRÜN KAPUTT soll nun im Frühjahr 2021, also rund ein Jahr später als vorgesehen, in Augsburg zu sehen sein. Bereits vor knapp 50 Jahren dokumentierte der Künstler Dieter Wieland eindrucksvoll die Zersiedelung und Verschandelung unserer Landschaft, unter anderem in seinem Film- und Fotoprojekt GRÜN KAPUTT. Um die Exponate der Ausstellung mit aktuellem Lokalkolorit zu begleiten, bittet die Baum-Allianz Augsburg nun um fotografisch festgehaltene Abholzungs- und Kahlschlagszenen unserer Tage, sehr willkommen sind auch Arbeiten, die denselben Ort früher und heute zeigen.
In der 2. Runde des Fotowettbewerbs GRÜN KAPUTT sind die Einsendungen vom Frühjahr 2020 selbstverständlich berücksichtigt, können aber auf Wunsch auch getauscht werden. Bis zum 15. Dezember 2020 (Einsendeschluss) freut sich die Baum-Allianz Augsburg auf jeweils bis zu zwei original-Abzüge im Format DIN A4 an folgende Adresse:
BAUM-ALLIANZ FOTOBÜRO
z. Hd. Martina Vodermayer
Fuggerstraße 9
2. OG bei TEAM-A-3 Architekten
86150 Augsburg
Mit 1., 2. und 3. Preis durch die Publikumsjury gibt es jeweils ein Preisgeld von 300,00 | 200,00 und 100,00 Euro zu gewinnen. Hier finden Sie detaillierte Informationen zu den Teilnahmebedingungen
Erstellt am 2. November 2020 von baumallianz
Fotowettbewerb bis 15. Dezember verlängert
Liebe Fotografinnen, Fotokünstler und Lichtbildbegeisterte!
Bereits Anfang 2020 hatte sich die Baum-Allianz Augsburg tolle Fotos zum Thema GRÜN KAPUTT gewünscht – im Rahmen des ersten Wettbewerbs zur gleichnamigen Ausstellung in Augsburg. Leider konnte diese im März 2020 nicht stattfinden. Einen festen neuen Termin für die GRÜN KAPUTT-Schau gibt es nach wie vor nicht, sie wird aber sobald als möglich nachgeholt.
Deshalb lädt die BAUM-ALLIANZ jetzt erneut zum Fotowettbewerb GRÜN KAPUTT ein. Teilnahmeberechtigt sind alle Fotograf*innen, Fotokünstler*innen und Foto-Enthusiast*innen ab 18 Jahren in und 50 km um Augsburg.
Der Verein Baum-Allianz Augsburg e.V. will die Wander¬Ausstellung GRÜN KAPUTT im Frühjahr 2021 nach Augsburg holen, sobald es die Corona-Maßnahmen erlauben. Wir wollen die Exponate mit tatsächlichem »Lokalkolorit« unserer Tage begleiten und laden Sie dazu ein, das Thema mit Ihrem Blick durch den Sucher zu zeigen. Gewünscht sind Szenen zum Thema »Grün Kaputt«, wie sie Dieter Wieland vor 50 Jahren bereits fotografiert hat, gerne auch Orte früher und heute. Pro Einreichung sind bis zu 2 Bilder möglich.
Hinweis: Bereits Anfang 2020 eingereichte Bilder können gegen neue Werke getauscht werden (bitte eindeutig vermerken).
Adresse:
Baum-Allianz Fotobüro
z. Hd. Martina Vodermayer
2. OG bei TEAM-A-3 Architekten
Fuggerstraße 9
86150 Augsburg
Ausgelobte Preise:
Mit 1., 2. und 3. Preis durch die Publikumsjury gibt es jeweils ein Preisgeld von 300.–, 200.– und 100.– Euro zu gewinnen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Urheberrecht an den Fotos bleibt bei den Teil-nehmer*innen, die ihre Arbeiten vom Einsendeschluss bis einschließlich letztem Tag der Ausstellung (Datum und Ausstellungsraum wird rechtzeitig bekannt gegeben) zur Verfügung stellen. Verkaufswunsch bitte unter Angabe des Verkaufspreises bei Einreichung der Werke schriftlich angeben (Preisaufschlag von 30% bei Verkauf durch die Baum-Allianz Augsburg e.V. zur Förderung des Vereins). Rückfragen zum Fotowettbewerb per Telefon oder E-Mail können wir leider nicht beantworten – danke für Ihr Verständnis.
Viel Freude beim Fotografieren wünscht
Baum-Allianz Augsburg e.V.
Hier finden Sie den aktuellen Flyer zu unserem Fotowettbewerb
Erstellt am 2. November 2020 von baumallianz
Wo in Augsburg noch neue Bäume Platz finden
Quelle: Augsburger Allgemeine, 2.11.2020
Wenn in der Stadt gefällt wird, muss Ersatz her. Weil das nicht immer am selben Ort geht, sucht die Stadt stets nach möglichen Plätzen. Doch dabei stößt sie auf viele Hindernisse
Bäume im Stadtgebiet haben es nicht leicht. Bei jedem Bauprojekt kommt die Frage auf, ob der Bewuchs stehen bleiben könne oder den Arbeiten im Weg sei. Einflüsse wie Streusalz, Hitze oder Platzmangel tun ein Weiteres, dass aus Verkehrssicherheitsgründen immer wieder auch große Bäume gefällt werden müssen. Doch kein Baum darf der Stadt endgültig verloren gehen – entnommene Bäume müssen nachgepflanzt werden. Auch der Klimaschutz verlangt, dass die Stadt regelmäßig nachpflanzt. Kein leichtes Unterfangen in einer eng bebauten Großstadt, sagt der Landschaftsplanungschef des Grünordnungsamtes, Armin Baur. Weiterlesen in der Augsburger Allgemeine
Erstellt am 29. Oktober 2020 von baumallianz
Was mit Bäumen
Quelle: Kontext, Anna Hunger, 28.10.2020
Ohne Bäume keine Menschen. So einfach ist das. Aber die Wälder sterben – deutschlandweit, ja weltweit. Eine einfache Lösung, wie man das aufhalten kann, gibt es nicht.
Bevor der Mensch sesshaft wurde, war die Erde mit etwa 60 Millionen Quadratkilometer Wald bedeckt. Mittlerweile sind es weniger als 40 Millionen. Neben Luft- und Wasserverschmutzung sei die Entwaldung eines der dringendsten Probleme unserer Zeit, und wenn wir so weitermachen, schreiben Wissenschaftler aus Chile und London im Wissenschaftsmagazin „Nature“, bleibe der Menschheit eine Überlebenschance von etwa zehn Prozent.
Deutschlandweit, europaweit, ja weltweit, das weiß man, sterben die Wälder. Und das seit Jahrhunderten. Sie wurden geschlagen für Siedlungen, Weiden, Städte, Weinbaugebiete, zum Bauen von Gebäuden, für Schiffe, zum Heizen, als Energieträger für die beginnende und dann stark wachsende Industrialisierung. Weiterlesen auf Kontext
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