Baumfrevel am Königsplatz

Ergänzend zu unseren bisherigen Posts zum Thema Baumfrevel auf Baustellen, weist uns
ein Bürger auf die nächste Baustelle am Königsplatz hin und auf den Umgang mit Bauschutt in der Fuggerstraße.

Beide Vorfälle haben wir heute Nachmittag an das Amt für Grünordnung gemeldet und hoffen sehr, dass das zuständige Amt schnell tätig wird, die verantwortlichen Firmen zur Rechenschaft gezogen werden und die Bäume geschützt werden.


Unsere E-Mail an das Amt für Grünordnung, 26.7.2019

Sehr geehrte Frau Vedder,

offensichtlich verfehlen die von Ihrem Amt aufwendig erstellten Baum-Leitfaden jegliche Wirkung. Der Baustellen-Baumfrevel geht munter weiter. Aktuell müssen wir leider zwei weitere Baustellen melden, also die vierte Baustelle innerhalb einer Woche, bei denen die Baumschutzverordnung eindeutig missachtet wird.

Baustelle 1: Auf dem Königsplatz wird einer Baustelle ein Lagerplatz zugewiesen, auf dem mittlerweile alle Baumscheiben zugestellt sind. Wer weist denn der Baufirma so einen Platz zu, der geradezu einlädt, gegen die Baumschutzrichtlinien zu verstoßen?“ Dies zeigt übrigens auch, dass keine Absicht existiert, die Platanen trotz der heißen Witterung zu bewässern, was die Zweifel an einem existierenden Gießplan wachsen lassen.“ Das beiliegende Foto „koenigsplatz_2019_07_26“ ist von heute morgen 09:30 Uhr. Um ca. 14:00 Uhr war nicht nur diese Baumscheibe immer noch zugestellt, sondern ein Bagger hat seine Schaufelutensilien auch noch auf den anderen Baumscheiben abgestellt.

Baustelle 2: Das andere Foto „Fuggerstraße_2019-07-26“ zeigt wie die beiden Bauarbeiter in der Fuggerstraße vor der Commerzbank ohne jeglichen Sinn und Verstand ihren Bauschutt und Metallschrott direkt auf dem Wurzelbereich der Linde deponieren und auch den Gehweg mit Ihrem Wagen (A-QM 197) zustellen. Als die Bauarbeiter bemerkten, dass sie fotografiert werden haben sie versichert, dass das bald verschwinden werde. Unabhängig von dieser Aussage müssen auch hier die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Wir müssen Sie deshalb ein weiteres Mal bitten, sich so schnell als möglich um den Baumschutz für die beiden Baustellen zu kümmern und entsprechende Sanktionen gegenüber den Verantwortlichen zu verhängen.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Christian Ohlenroth

Baumfrevel auf Baustellen geht weiter

Erst vor wenigen Tagen haben wir das Amt für Grünordnung über den Baustellen-Baumfrevel in der Herrenbachstraße 24 in Kenntnis gesetzt und entsprechenden Schutzmaßnahmen gefordert, siehe hierzu unseren Post vom 22.7.2019. Danke an das Amt für Grünordnung, dass es in diesem Fall vorbildlich reagiert hat und umgehend die entsprechenden Schutzmaßnahmen durchgesetzt hat, siehe auch unseren Post vom 25.7.2019

Gestern machte uns ein Anwohner auf den nächsten Baustellen-Baumfrevel aufmerksam, keine 200 Meter weiter in der Herrenbachstraße 60. Siehe hierzu die beiden Bilder. Dies haben wir gestern Nachmittag an das Amt für Grünordnung gemeldet und hoffen sehr, dass auch in diesem Fall das zuständige Amt schnell tätig wird, die verantwortliche Firma zur Rechenschaft gezogen wird und der Baum geschützt wird.

 

 

Unser Brief an das Amt für Grünordnung zeigt Wirkung

Aufgrund unseres Briefes vom 22. Juli 2019 an das Amt für Grünordnung (siehe hierzu unseren Post) konnten wir gestern erleichtert feststellen, dass die von uns geforderten Schutzmaßnahmen für den Baum auf der Baustelle Herrenbachstr. 24 rasch durchgeführt wurden.

VORHER: 22.7.2019
NACHHER, 24.7.2019

Baumfrevel auf Baustelle

Quelle: Unser Schreiben an das Amt für Grünordnung, 22.7.2019

Sehr geehrte Frau Vedder,

unabhängig davon, dass sich das Umweltreferat letztendlich doch nicht für eine „Schwarze Liste“ entschieden hat, geht der Baumfrevel in Augsburg weiter. Aktuelles skandalöses Beispiel hierzu ist das Bauvorhaben der Firma Infrabau in der Herrenbachstraße 24. Anliegenden Bildern ist eindeutig zu entnehmen, dass hier in keiner Weise Schutzmaßnahmen für den betroffenen Baum angewendet werden. So wurden schwere Baumaterialien und ein Container direkt am Stamm abgestellt. Das Wurzelwerk wurde total verdichtet, so dass der Baum keine Chance hat, Regenwasser aufzunehmen. Die massive Beschädigung oder der Tod des Baumes wird also wissentlich in Kauf genommen und das Amt für Grünordnung schreitet nicht ein.

Wir gehen davon aus, dass Ihr Amt auch für diese Baustelle Auflagen bezüglich des Baumschutzes erteilt hat, die sträflich missachtet werden. Wahrscheinlich wurde auch Ihr Baum-Leitfaden „Baumschutz auf Baustellen“ ausgehändigt, augenscheinlich mit wenig Erfolg. Warum wird das Einhalten Ihrer Auflagen nicht von Anfang an von Ihrem Amt kontrolliert? Warum müssen die Anwohner Ihr Amt immer wieder auf diese Missstände hinweisen, meistens dann, wenn es schon zu spät ist?

Deshalb fordern wir Sie auf, unverzüglich dafür zu sorgen, dass diese Missstände umgehend eingestellt werden, die verantwortliche Firma zur Rechenschaft gezogen wird und ein Baustopp verhängt wird, solange bis die von Ihnen vorgesehenen Schutzmaßnahmen vollständig erfüllt sind.

Mit freundlichen Grüßen,

Susanne Altmann

Baum-Allianz bei F4F

Die @BaumAllianz war wieder bei @FFF_Augsburg